Was raschelt denn da im Laub? Früh morgens werden wir durch diese Frage geweckt. Wir schauen nach draussen und sehen drei Kangurus, die am Wasserhahn vor unserem Campi versuchen, an Wasser zu kommen. Ja, das sind lustige Momente. Die Tiere geben uns immer wieder Anlass zur Freude.
Bald schon sind wir reisefertig, denn es geht weiter nach Westen. Die Landschaft verändert sich von rot zu gelb. Fast meterhohes, ockerfarbenes Savannengras säumt den Strassenrand. Bald entdecken wir eigenartige, flaschenähnliche Bäume. Es sind die australischen Baobab Trees, die uns auffallen. Sie sind leicht erkennbar an dem dicken, kurzen Stamm, der einen Durchmesser von über 4m erreichen kann und an den gefingerten Fiederblättern. Diese Bäume charakterisieren Nordwestaustralien und vor allem die Kimberley Region. Die Fahrt geht entlang dem Victoria River, der mit 800 km der längste River in Australien ist. Gegen Mittag erreichen wir die Grenze von Westaustralien. Hier gibt es eine Quarantäne-Kontrollstelle, man darf keine frischen Früchte und Gemüse nach Westen mitbringen. Da unser Vorrat an Gesundem noch beachtlich war und wir die feinen Sachen nicht einfach wegwerfen wollten, gab es zum Zmittag eine Vitaminbombe an Tomaten, Rüebli, Mango, Grapefruit und Orangen.
Ein kurzer Abstecher brachte uns an den grössten, künstlich angelegten Stausee Australiens – den Lake Argyle. Der Blick vom Aussichtspunkt ist phantastisch. Die Weiterfahrt führt uns via Kununurra nach Wyndham. Unterwegs treffen wir unseren Freund Ossi von Innsbruck. Ossi ist mit seinem Fahrrad in Down Under unterwegs. Das erste Mal trafen wir ihn am 27. September beim Dunmarra Roadhouse auf dem Stuart Highway. Die Wiedersehensfreude (nach ca. 1500 km!) ist gross, und die Welt doch klein
.
Unser Nachtlager schlagen wir auf dem Campingplatz von Wyndham (nördlichster Punkt von Australien) an der Timor Sea auf.










Ich habe gestern u.a. mit deinem Chef z.Mittag gegessen und von euerer Reise gehört. Die Berichte sind so toll, da meint man, man müsse das Land gar nicht bereisen. Man kann sich alles so gut vorstellen und auch ein wenig mit euch mitgeniessen. Ich wünsche euch noch ganz tolle Erlebnisse down under. Helene
Good day Trudi und Enrico
Bei wunderbarem Herbstwetter sind wir von der Schwägalp auf den Säntis gewandert. Für die Anstrengung wurden wir mit einer tollen Weitsicht bis in die Bernina Alpen belohnt.
Es ist schön, dass ihr euch für uns Daheim-Gebliebenen so viel Zeit nehmt und wir an eurer Reise teilhaben dürfen. Freue mich auf weitere News!
Herzliche Grüsse
Uli