Seit gestern Abend sind wir auf dem Campingplatz ca. 10 km von Melbourne entfernt. Melbourne ist die Bundeshauptstadt von Victoria und zählt rund 3,9 Millionen Einwohner. Sie ist nach Sydney die zweitgrösste Metropole Australiens. Mit dem Tram fahren wir in die Innenstadt. Wir schlendern durch den lebhaften Queen Victoria Market. In den über 100 Jahre alten Markthallen sorgt ein buntes Völkergemisch für exotisches Flair. Angeboten werden neben typischen Marktartikeln und Souvenirs vor allem frisches Gemüse und Früchte. Anschliessend spazieren wir durch die Docklands, ehemaliges, altes Hafenareal am Yarra-River. An der Promenade hat es heute viele moderne Einkaufsläden und Restaurants. Bei Charly’s Rostery gibt’s den besten Capucino. Bei einem kurzen Abstecher ins Aquarium können wir Pinguine beobachten. In ihrer natürlichen Umgebung gefallen sie uns eindeutig besser als hinter Glas. Für uns jedoch eine gute Gelegenheit, dem Regen zu entrinnen. Mit einem feinen Abendessen beim australischen Italiener schliessen wir den Stadtbesuch ab. Das Tram bringt uns zurück und wir sind froh um die Regenjacken, um einigermassen trocken zum Campingplatz zurückzulaufen.
Archiv für den 22. Oktober 2013
Melbourne
Dienstag, 22. Oktober 2013Goldgräberstadt Bedingo
Dienstag, 22. Oktober 2013In Bedingo, ca 250 Km von Melbourne, waren zwischen 1851 und 1954 über 5‘500 Gold-Minen in Betrieb.
Wir besichtigen die Central-Deborah-Goldmine, in der alle bis 1954 benutzen Maschinen noch funktionieren!!
Eine der ergiebigsten Mine war die Central-Deborah-Goldmine. Die Mine war 412 Meter tief – die tiefste 1402 Meter. Übrigens, der Weg zum Arbeitsplatz wurde für die Arbeiter nicht bezahlt, auch mussten sie die Kerzen, um ihren Arbeitsplatz in der Mine zu erhellen, selber bezahlen bis Karbid-Lampen benutzt wurden. Der Goldertrag aus diesen 5‘500 Minen, innerhalb von 103 Jahren, belief sich auf 622 Tonnen.
Übrigens, das erste Gold haben 2 Schaffarmer gefunden. Sie füllten einen Socken mit Gold und brachten ihn in die Stadt. Der Geschichte nach erzählten es ihre beiden Frauen weiter (wer sonst?) so das der Goldrausch 1851 ausgelöst wurde. Die Minenbesichtigung war sehr eindrücklich für uns. Kein Vergleich mit den komfortablen Arbeitsplätzen die wir heute haben.











